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Heidelberg Demo „Fridays for Future”! - Wir waren Live dabei

Was ist Fridays for future?
Es ist eine Demo gegen den Klimawandel, bei der Schüler streiken. Das heißt, sie gehen am Freitag nicht zur Schule und sind einfach mit selbstgemachten Schildern auf der Straße unterwegs. Fridays for Future ist durch ein Mädchen namens Greta Thunberg entstanden. Es ist ein Mädchen, welches am Freitag immer die Schule bestreikt hat, weil sie mit dem Klimawandel unzufrieden war und sie den Eindruck hat, dass die Politiker es ignorieren. Und sie war auch so wütend, dass sie ein Schild gemacht hat und damit zum Schwedischen Parlament (riksdagen) gegangen ist. Dort stand sie dann. Später kamen immer mehr Leute dazu - auch mit selbstgemachten Schildern - und jeden Freitag waren da immer mehr Leute dabei. In ein paar Monaten waren es sogar schon über tausend Leute. Das heißt, dass die auch die Politiker aufmerksam machen wollen und dass das kleine Mädchen schon Recht hat, denn die Politiker dürfen den Klimawandel nicht einfach so ignorieren. Aber man selbst kann ja nicht viel ändern, denn die Politiker entscheiden es ja, wie es sein soll.
 
 
Wie viele Staaten/global haben bei der Demonstration mitgemacht?
 
- 120 Staaten von 193 Staaten waren beteiligt,
- bundesweit waren es 300.000 Teilnehmer,
- global waren es 2000 Veranstaltung
- hier in Deutschland waren es mehr als 200 Veranstaltungen
 
Wie viele haben in Heidelberg mitgemacht?
 
1000 bis 2800 Menschen haben mitgemacht.
 
Von welchen Schulen kamen Schüler*innen?
 
Zum Beispiel: IGH, Gymnasium Wiesloch, DBS Eppelheim, Wilhelm Bach Schule, Englisches Institut
 
Wie viele Prozent der Erwachsene waren dafür/dagegen?
 
67 % waren dafür, weil sie es gut fanden, dass junge Schüler für den Klimaschutz demonstrieren, selbst wenn sie die Schule schwänzen.
32 % waren dagegen, da die Veranstaltungen während der Schulzeit stattfinden, auch Peter Altmaier von der CDU findet, dass Schüler lieber in der Freizeit demonstrieren sollten.
 
Wer hatte die Idee einfach während der Schulzeit am Freitag für den Klimawandel zu demonstrieren?
 
Greta Thunberg hat seit August 2018 angefangen für den Klimawandel zu demonstrieren, jeden Freitag während der Schulzeit.
 
Unser Ablauf
Zu Schulbeginn um 8:00 Uhr haben wir besprochen, wer was zu tun hat und was man  sich merken soll zu „Fridays for Future.“ Wir haben über Greta Thunberg geredet und um 10:25 Uhr sind wir zum Bahnhof los gelaufen. Unser Zug  kam um 10:41 Uhr. Wir sind in die Heidelberger Altstadt gefahren. Danach mussten wir bis zum Marktplatz 15 Minuten laufen. Plötzlich sahen wir viele Kinder und Jugendliche, die vor dem Rathaus standen und schrien „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns dir Zukunft raubt!“ Wir schossen viele Fotos und fragten, woher die anderen kamen oder von welcher Schule sie sind. Um 11:45 sind wir wieder nach Hause zurück gefahren.
 
Eindrücke von der Demo
Beim Streik waren einige junge Menschen mit Schildern. Es gab sehr interessante Schilder, zum Beispiel: Carbon – DIE – oxid / Ich bin so sauer ich hab sogar ein Schild dabei!
Ein paar Leute hatten sich verkleidet und spielten Musik. Ein Mann verkaufte sogar T-Shirts und andere verteilten Zettel. Einige waren verkleidet und hatten pinkfarbene Sachen an.
Manche haben Trommeln gespielt und sind mit den Menschen mitgelaufen. Ich bin 12 Jahre alt und heiße Daniel und das habe ich selbst gesehen.
 
Unsere Meinungen:
 
Ich bin begeistert, wie viele Leute da waren. Es waren 2500 da. Ich finde es gut, dass Kinder und Jugendliche da waren und laut demonstrieren.                
Daniel, 12 Jahre
 
Meine Meinung zu Friday for Future ist positiv, aber ich finde, dass es schon zu übertrieben ist, dass Leute am Freitag die Schule bestreiken oder schwänzen. Es sind viele Schüler, die mit selbstgemachten Schildern laut auf der Straße laufen. Aber man kann ja auch nichts dafür, dass die Politiker den Klimawandel fast nur noch ignorieren. Ich finde das schon zu mutig, wie die Leute mit den Schildern auf der Straße laufen, nur es sind schon viele Schwänzer.
Anton, 12 Jahre
 
Ich finde es gut, dass vor allem Schüler/innen im Alter von ca. 7-20 Jahren gegen den Klimawandel demonstrieren. Doch das Problem wird sich nicht durch eine Demonstration beheben lassen, sondern man muss auch was selber machen. Zum Beispiel sollte man weniger das Auto nutzen und lieber mit Bussen oder Elektroautos fahren. Genauso sollte man nicht jeden Tag billiges Essen konsumieren, sondern jeden zweiten Tag hochwertiges Fleisch essen und darauf achten nicht so viel Energie/Strom zu verbrauchen.
Ahnon, 15 Jahre
 
Ich finde es gut, dass Kinder und Jugendliche ihre Meinung laut sagen, um die  Zukunft besser zu machen. Was ich auch gut fand, dass die Jugendlichen und Kinder sich Mühe gemacht haben und Plakate gestaltet haben.  
Anita, 15 Jahre
 
Meine erste Demo war toll. Es waren viele Schüler und Erwachsene in Heidelberg. In Heidelberg gab es mehr Leute (2500 Leute) als in Mannheim (1800 Leute). Auf den Schildern standen auch sehr witzige Sprüche drauf z.B. ,, Ich bin so wütend ich hab sogar ein Schild dabei.“, ,,Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet mit Bier!“. Aber ich denke, dass manche gekommen sind, um Schule zu schwänzen. Für mich war es schade, dass wir nicht mitlaufen konnten, weil wir zum Zug mussten.
 
Sophia, 13 Jahre
 
Ich finde so toll, was die jungen engagierten Schüler tun. Es ist ein so wichtiges Thema, das mich persönlich interessiert. Es muss etwas geschehen, sonst ist die Zeit abgelaufen. Ich bin total dafür und finde, dass die Zukunft wichtiger ist als ein paar Fehltage. Fridays for Future ist ein tolles Projekt!
 
Jasmin, 13 Jahre
 
Die anderen haben nur gefeiert und geschwänzt, damit die nicht in die Schule gehen.
Richard, 14 Jahre
 
Quellen:
 
Rhein-Neckar-Zeitung :
 Am: Samstag/Sonntag,16/17.März2019
 
MANNHEIMER MORGEN:
Am: Samstag 16.März2019
Von Joana Rettig

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