BOYSCLUB

An diesem 22. Februar waren 9 Helden dem Aufruf zum Boysclub gefolgt. Nach einem ersten Snack und einigen wilden Aufwärmspielen in der Sonne stiegen wir sogleich ins Thema ein. Wir überlegten uns und diskutierten, was einen echten Helden ausmacht... Braucht man Waffen oder Umhang, um ein Held zu sein? Braucht man Superkräfte? Ist es wichtig den Schwachen zu helfen?...
Bei unserer Abstimmung kam heraus, dass MUT das Wichtigste für einen Helden ist.
Nun, da klar war, dass Waffen und Superkräfte zwar cool aber nicht unbedingt notwendig für Heldentum sind, suchte sich jeder einen "Held des Alltags" aus dem eigenen Leben und füllte einen Steckbrief zu dieser Person aus. In kleinen Gruppen erzählten wir uns gegenseitig von unseren "Held des Alltags" und davon, was wir gerne von diesen Helden lernen würden.
Da Schwerter aber wie gesagt schon cool sind, machten wir uns dann in der Werkstatt an die Arbeit. Jeder durfte sich ein gepolstertes Schwert entwerfen und bauen. Wir verwendeten Schaumstoff Isomatten und Panzertape für die Form und überzogen das Ganze dann mit einigen Schichten Latex.
Nach einem leckeren Abendessen starteten wir unseren ersten Filmabend beim Boysclub. Es gab verschiedene Filme zur Auswahl und da wir uns nicht einigen konnten, konnten die Jungs zwischen zwei Filmvorführungen wählen
Nach einer kurzen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück gaben wir in der Werkstatt unseren Schwertern den letzten Schliff. Anschließend beschäftigten wir uns mit dem Thema Angst. Denn nur wer sich seinen Ängsten stellt, ist ein wahrer Held. Beeindruckend offen erzählten wir uns von unseren Ängsten und davon, was uns in solchen Situationen Kraft und Mut gibt.
So gewappnet kam es schließlich zum großen Showdown. Ein schwarz gekleideter Wächter mit Ork-Maske symbolisierte die Ängste der einzelnen Jungs. Einzeln mussten sie sich mit ihren Schwertern diesem Wächter stellen und ihn besiegen. Jeder der Jungs stellte sein Heldentum unter Beweis. Stolz und zufrieden ging es dann zurück in den Alltag.

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