Freitagsclub

Diesmal hatten wir Glück! Bei strahlendem Sonnenschein hat uns Leo Löwenohr am SBBZ Luise von Baden empfangen...Und er hat uns gesagt, dass wir ab jetzt sein Löwenrudel seien. Naja, das passte irgendwie ganz gut zu unserem Thema: Gemeinsam sind wir stark!
Zu Beginn haben wir uns erstmal so richtig verknotet. Unsere Lehrer/innen wollten schon aufgeben, denn auch sie hätten nicht gedacht, dass sich 12 Kinder so dermaßen ineinander verknoten könnten. Doch wir wollten nicht aufgeben und durch ein paar geschickte Absprachen — wer wann über oder unter wem durchkriechen musste — hatten wir es tatsächlich geschafft uns zu entknoten.
Dann ging es in den Wald. Gleich zu Beginn begegneten wir einer Spitzmaus. Aber Vorsicht: Diese kleinen Nager sind giftig!
Anschließend machten wir ein Seilinterview. Dabei liefen wir gemeinsam an einem langen Seil und tauschten uns mit wechselnden Partnern über vielerlei Themen wie unsere Traumhaustiere, unser Zimmer, unsere Klasse und alles, was uns eben sonst noch so in den Sinn kam, aus.
Als wir an ein paar Waldtipis vorbei kamen, beschlossen wir, unseren Müsliriegel zu verdrücken. 
Gut gestärkt ging es weiter. Für unsere nächste Aufgabe trugen alle gemeinsam einen Streifen Klopapier, sodass wir eine Klopapierschlange bildeten, die nicht zerreißen sollte. Das war in Wirklichkeit viel schwieriger, als es sich hier anhört! Doch gemeinsam haben wir das gut gemeistert.
An unserem Zielpunkt angekommen, konnten wir kurz verschnaufen. Dann bauten wir mitten im Wald drei Kugelbahnen. Die Kugeln sollten von alleine rollen, sie sollten mal nicht zu sehen sein und wer wollte durfte sie auch noch springen oder um die Kurve flitzen lassen. Das hat uns richtig Spaß gemacht und desto länger wir bauten, desto mehr Ideen bekamen wir auch! Wir wollten gar nicht mehr aufhören, unsere Kugelbahnen weiterzuentwickeln und zu verbessern. Irgendwann war die Zeit um und wir zeigten uns gegenseitig unsere Werke. Da gab es Banden, Rampen, Unterführungen und Überdachungen zu bewundern. Jede Gruppe hatte für ihre Kugel eine einzigartige Kugelbahn erfunden.
So ein Ausflug ist nicht nur aufregend, er macht auch richtig hungrig. Und so kam es, dass unsere Spieße sehr bald leergeputzt waren.
Den Müll mussten wir natürlich einpacken und wieder mit zurück nehmen! Denn im Wald hinterlassen wir nichts als Fußspuren. Ach ja, und drei wunderbare Kugelbahnen aus Naturmaterialien.
Ausgelassen ging es zurück zur Schule, wo bereits die ersten Eltern auf uns warteten.
Jetzt heißt es: Daumen drücken, dass wir auch an unserem Übernachtungswochenende im Juli so tolles Wetter haben werden!

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