von Nicola Wolber
Katastrophenschutztag
Das THW besuchte die Luise von Baden: Es kamen 3 Leute vom THW, Michael und seine Tochter Paula, eine ehemalige Schülerin von uns, und Matthias.
Michael hielt für die 5. und 6. Klasse eine Präsentation über das THW und die Aufgaben. Hier lernten wir auch, was die Abkürzung THW bedeutet, nämlich Technisches Hilfswerk. Es wurden Katastrophen bzw. Einsätze aus der Umgebung vorgestellt, z.B. ein Erdrutsch, Hochwasser in Neckargemünd/Eberbach und der Kranumsturz auf ein Wohnhaus. Dort wurden die Wände durch das THW stabilisiert.
Alle Menschen, die beim THW arbeiten, machen das freiwillig, also ehrenamtlich. Sie bekommen dafür kein Geld. Sie machen es freiwillig, weil sie gerne anderen Menschen helfen. Es gibt auch für Jugendliche die Möglichkeit mitzumachen (ab 10 Jahren) und ab 17 Jahren können sie eine Ausbildung machen.
Das THW ist nicht alleine, sondern andere Dienste unterstützen das THW, z.B. die DLRG, Polizei, Deutsches Rotes Kreuz, der ASB und die Feuerwehr,...
Sie haben einen Piepser. Wenn dieser piepst, lassen sie alles stehen und liegen - sofern das möglich ist. Sie ziehen sich die Anzüge an und fahren zum Einsatz.
Sie fahren auch in andere Länder, um z.B. Lebensmittel, Medikamente in die Ukraine zu bringen. Sie filtern dreckiges Wasser, sodass es wieder Trinkwasser wird und helfen bei Überflutung oder anderen Katastrophen.
Nachdem die Präsentation fertig war, wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt.
Gruppe 1 startete beim THW Auto und wir durften uns die Sachen im Auto anschauen. Wir durften sogar ins Auto einsteigen. Es gab 7 Sitze hinten und 2 Sitze vorne. Am Ende hörten wir noch die Sirene und sahen das Blaulicht.
Gruppe 2 sah einen Film über das THW von Checker Tobi. Checker Tobi durfte das THW Fahrzeug auf der Teststrecke auch mal fahren und dann lag ein Baumstamm im Weg. Sie pumpten den Baumstamm mit einem Luftkissen hoch und hoben ihn mit einem Kran auf die Seite.
Die dritte Gruppe war bei den Sandsäcken. Sie füllten den Sand mit Schaufeln in Säcke rein, aber nur bis zur Hälfte, damit man sie gut verschließen kann und sie nicht zu schwer werden. Dann legte man einen Draht um den Sack und verschloss die Säcke mit einem Spezialgerät. Danach machten wir eine Menschenkette, damit wir uns die Säcke reichen konnten und bauten eine Mauer. Es waren insgesamt 40 Säcke. Michael sagte, dass man sich vorstellen sollte, wie es ist, wenn man das den ganzen Tag macht.
Danach tauschten wir die Gruppen, sodass jeder jede Station einmal machte.
Danke an das THW, dass ihr uns besucht habt!